Entstehung und Entwicklung
Der von Gartendirektor Adolf Kowallek geplante Friedhof wurde 1896 eröffnet und nach dem Zweiten Weltkrieg nach Norden erweitert.
Entstehung: Am 18. Mai 1896 eröffnet; die Anlage war 1895 beschlossen worden.
Der Standort liegt in Weidenpesch, Stadtbezirk Nippes.
Mit rund 47,91 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Nordfriedhof Köln vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Pallenbergstraße, 50737 Köln verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Weitläufiger Parkfriedhof mit altem und neuem Teil, die durch die Schmiedegasse voneinander getrennt sind.
Auf Nordfriedhof Köln bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 30 Orientierungspunkten, darunter Zugang, Trauerhalle, Informationstafel, Kriegsdenkmal. Achten Sie bei einem Rundgang über Nordfriedhof Köln auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Nordfriedhof Köln verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Arthur Adam, Hein Bollow, Robert Gerling, Trude Herr. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.